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Autor Thema: Für mehr Passivität auf deutschen Veranstaltungen  (Gelesen 2832 mal)
Settembrini
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AK20 des guten Geschmacks


« Antworten #15 am: Oktober 29, 2009, 12:06:09 »
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@Dirk: bezeichnend bis witzig ist es. Googles Algorithmen geben mir Recht! Oder: ich bin genauso doof, wie Google-Algorithmen...
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"Recht sehr zu wünschen, daß es in jedem Staate geben Männer möchte, welche bürgerliche Hoheit nicht blendet und bürgerliche Geringfügigkeit nicht ekelt; in deren Gesellschaft der Hohe sich gern herabläßt und der Geringe sich dreist erhebet."
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« Antworten #16 am: Oktober 29, 2009, 12:09:07 »
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Natural Stupidity still beats Artificial Intelligence. Wobei das bei Google ja niemand behauptet mit der AI
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« Antworten #17 am: Oktober 29, 2009, 13:05:47 »
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@Dirk: bezeichnend bis witzig ist es. Googles Algorithmen geben mir Recht! Oder: ich bin genauso doof, wie Google-Algorithmen...

Nein, es heißt lediglich, dass ARTE erfolgreicher ist als Ulisses, und Google dies aus Eigeninteresse (mehr Klicks = mehr Geld für Google und die Burg-Con-Seite, die den Werbeplatz bereitstellt) berücksichtigt/befördert. (Und wenn du darauf bestehst, genauso zu denken wie Google-Algorithmen, heißt das lediglich, dass sich bei dir diese Assoziation auch aus einer Erwartungshaltung heraus gebildet hat... ich hätte die Anzeige noch nicht einmal gesehen, weil ich Google Ads mental ausblende.)

Wenn es auf dem Burg-Con eine RPG-Runde mit erotischem Inhalt geben würde und der Ankündigungstext entsprechend ausfiele, würde am Rande eine Beate-Uhse-Anzeige erscheinen, weil Beate-Uhse-Anzeigen eine höhere Klickrate haben als eine Dungeons-&-Dragons-Anzeige.

Witzig ist das durchaus, wie damals der Amazon-Screenshot von D&D4, der unter "Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch" einen Alkoholismus-Ratgeber zeigte.
 
Aber "bezeichnend"?
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« Antworten #18 am: Oktober 29, 2009, 13:14:29 »
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Wobei Amazon ja andere Algorithmen verwendet als Google.
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« Antworten #19 am: Oktober 29, 2009, 23:20:19 »
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Ein Traum wäre: DSA-Autoren lesen aus ihren Abenteuern. icon_geek
Hmm... klingt nach ner ganz normalen Spielrunde ROFL


(wobei ... ich glaube, es wäre sehr lustig, wenn Settembrini eine Lesung des Krokodil-Textes veranstalten würde.)
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Haarald
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« Antworten #20 am: Oktober 30, 2009, 10:10:48 »
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Ich könnte nochmal eine Synnibar-Lesung anbieten.
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« Antworten #21 am: Oktober 30, 2009, 11:38:07 »
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Ich könnte nochmal eine Synnibar-Lesung anbieten.

Ich traue mich nicht zu fragen...

...

Doch:

Nochmal?
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« Antworten #22 am: Oktober 30, 2009, 12:08:16 »
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Das war auf der Wolke.
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« Antworten #23 am: Oktober 30, 2009, 13:45:10 »
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Das war auf der Wolke.

Es gibt sogar Synnibarr-Fiction ... mehr als ein paar Zeilen habe aber selbst ich nicht geschafft, der ich ja morgen aus dem Werk vortragen werde.


Ciao,

Martin
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"... hat übrigens mal mit miss akrolekt zusammen gespielt."
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« Antworten #24 am: November 09, 2009, 21:37:31 »
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Nur mal um zu zeigen, dass das auch für die Autoren kein Spaß war:
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Petra Hartmann & Oliver Hohlstein:
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Jörg Roschke:
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... genialerweise hat man die Lesungen nämlich in die Spielblöcke gelegt.

Wollte eigentlich gerade fragen, wie das beim BurgCon wird, aber der Blog hat leider keine Kommentarfunktion (oder ich habe sie nicht bedienen können).

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« Antworten #25 am: November 10, 2009, 08:57:21 »
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Selbst Kai Meyer und Andrzej Sapkowski waren auf der RPC nur mäßig besucht. Also wundert mich das gar nicht.
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« Antworten #26 am: November 10, 2009, 11:47:59 »
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Nur mal um zu zeigen, dass das auch für die Autoren kein Spaß war:
Zitat
Petra Hartmann & Oliver Hohlstein:
2 Zuhörer

Nicolai Eckerlein:
4 Zuhörer

Jörg Roschke:
3 Zuhörer

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... genialerweise hat man die Lesungen nämlich in die Spielblöcke gelegt.

Das bewegte sich ja auf dem Niveau der beiden (!) Synnibar-Lesungen!
(Ok, Honisch hatte doch erheblich mehr...)

Aber dass solche Events mit Spielrunden kollidieren, kann man nicht verhindern, das ist auf jedem Con so.

Auf dem Gen Con mit seinen 30.000 Besuchern spricht selbst ein Dave Arneson, der gelebte Rollenspielgeschichte zu Besten gibt, vor mickrigen 30 Leuten (in einem viel zu großen Seminarraum, der diesen Umstand mit seinem Plüschteppich und gepolsterten Stühlen noch zu verhöhnen scheint).

Da braucht es schon echte Entertainer und Selbstdarsteller wie Hickman (mit dem "Killer Breakfast") oder Greenwood (in seiner Rolle als Elminster), um große Räume (Säle gar) zu füllen.

(Obwohl ... es gab einmal eine Podiumsdiskussion mit Kai Meyer, Wolfgang Hohlbein und Bernhard Hennen auf einem NordCon - die war extrem gut besucht.)



Obwohl ich eigentlich ein Fürsprecher des Blockprinzips bin (die Vorteile überwiegen: es gibt keine Spielrunden, die sich nur teilweise überschneiden, es gibt weniger Leerlauf für Besucher), sehe ich auch einen großen Nachteil: Cons mit Blöcken sehen immer schwach besucht aus, weil es einfach weniger Leute gibt, die herumschlendern. Und es gibt wahrscheinlich auch weniger Umsatz in der Küche (was dramatisch ist, denn viele Cons finanzieren sich über diese Umsätze).
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« Antworten #27 am: November 10, 2009, 15:07:29 »
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Aber dass solche Events mit Spielrunden kollidieren, kann man nicht verhindern, das ist auf jedem Con so.
Naja, das Quiz z. B, hätte theoretisch nicht kollidiert.
Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass das auch für Autoren nicht so attraktiv ist. Wie man überhaupt ein sinnvolles Rahmenprogramm für eine Con machen sollte, ist sowieso eine eigene Frage


Und es gibt wahrscheinlich auch weniger Umsatz in der Küche (was dramatisch ist, denn viele Cons finanzieren sich über diese Umsätze).
Deshalb meine ich ja: wenn die Spieler nicht zur Küche kommen, muss die Küche zu den Spielern. Smiley

EDIT: apropos Küche: Das Essen war diesmal tatsächlich besser. Zwar gab es den ewig schlechten Nudelsalat, aber die die Kartoffel-Lauch-Suppe hat sehr gut geschmeckt und die Kürbissuppe war köstlich (nur in sehr winzigen Portionen).
Muss man ja auch mal positiv anmerken.
« Letzte Änderung: November 10, 2009, 15:12:41 von kirilow » Gespeichert

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« Antworten #28 am: November 10, 2009, 16:07:18 »
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wenn die Spieler nicht zur Küche kommen, muss die Küche zu den Spielern. Smiley

Das passierte am Sonntag ja auch - aber erst, als die Reste weg mussten.

Die Suppen waren aber wirklich klasse.

Und was man auch nicht genug loben kann: Ich habe noch nie eine Convention gesehen, auf der die Verpflegung so Vegetarier-freundlich war! Üblicherweise haben Vegetarier ja bloß ein Alibi-Gericht auf der Karte, aber auf der Odyssee gab es nicht nur mehrere Gerichte, sondern wirklich raffinierte Gerichte.
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