Nur mal um zu zeigen, dass das auch für die Autoren kein Spaß war:
Petra Hartmann & Oliver Hohlstein:
2 Zuhörer
Nicolai Eckerlein:
4 Zuhörer
Jörg Roschke:
3 Zuhörer
Ju Honisch:
18 Zuhörer
... genialerweise hat man die Lesungen nämlich in die Spielblöcke gelegt.
Das bewegte sich ja auf dem Niveau der beiden (!)
Synnibar-Lesungen!
(Ok, Honisch hatte doch erheblich mehr...)
Aber dass solche Events mit Spielrunden kollidieren, kann man nicht verhindern, das ist auf jedem Con so.
Auf dem
Gen Con mit seinen 30.000 Besuchern spricht selbst ein
Dave Arneson, der gelebte Rollenspielgeschichte zu Besten gibt, vor mickrigen 30 Leuten (in einem viel zu großen Seminarraum, der diesen Umstand mit seinem Plüschteppich und gepolsterten Stühlen noch zu verhöhnen scheint).
Da braucht es schon echte Entertainer und Selbstdarsteller wie Hickman (mit dem "Killer Breakfast") oder Greenwood (in seiner Rolle als Elminster), um große Räume (Säle gar) zu füllen.
(Obwohl ... es gab einmal eine Podiumsdiskussion mit Kai Meyer, Wolfgang Hohlbein und Bernhard Hennen auf einem NordCon - die war extrem gut besucht.)
Obwohl ich eigentlich ein Fürsprecher des Blockprinzips bin (die Vorteile überwiegen: es gibt keine Spielrunden, die sich nur teilweise überschneiden, es gibt weniger Leerlauf für Besucher), sehe ich auch einen großen Nachteil: Cons mit Blöcken sehen immer schwach besucht aus, weil es einfach weniger Leute gibt, die herumschlendern. Und es gibt wahrscheinlich auch weniger Umsatz in der Küche (was dramatisch ist, denn viele Cons finanzieren sich über diese Umsätze).